Neuplanung der Radverbindungen
In Dialogstadt soll das Radwegenetz grundlegend überarbeitet werden. Ziel ist es, den Radverkehr sicherer, attraktiver und besser mit anderen Verkehrsmitteln zu verknüpfen. Viele Radwege stammen noch aus den 1990er-Jahren und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen – etwa an Sicherheit, Wegführung und Komfort. Mit dem neuen Radverkehrskonzept möchte die Stadt Lücken schließen, gefährliche Stellen entschärfen und eine durchgehende, alltagstaugliche Netzstruktur schaffen.
## Was entschieden wird
Das Konzept legt fest, welche Routen künftig Vorrang für den Radverkehr erhalten, wo neue Verbindungen entstehen und welche Abschnitte ausgebaut oder umgestaltet werden sollen. Außerdem wird geprüft, wo Radabstellplätze, Querungshilfen oder neue Markierungen nötig sind.
## Wie Sie mitgestalten können
Ihre Erfahrungen sind gefragt: In einer kurzen Umfrage können Sie mitteilen, wie zufrieden Sie derzeit mit den Radverbindungen sind und was Sie sich wünschen. Auf der Karte haben Sie außerdem die Möglichkeit, Orte zu markieren, an denen das Radfahren verbessert werden sollte – zum Beispiel unsichere Kreuzungen, fehlende Wegverbindungen oder besonders gute Beispiele.
## Was mit den Ergebnissen passiert
Die Hinweise aus der Beteiligung fließen direkt in das neue Radverkehrskonzept ein. Sie helfen der Stadt, Prioritäten richtig zu setzen und Maßnahmen zu planen, die den Alltag aller Radfahrer:innen in Dialogstadt wirklich verbessern.
Randbezirk, Laufendes Projekt
Zusammenfassung der Ergebnisse der Beteiligung
Die Auswertung der Bürgerbeteiligung zum Radverkehrskonzept in Dialogstadt zeigt eine breite Zustimmung zur Förderung des Radverkehrs: Rund 78 % der Teilnehmenden bewerten den Ausbau der Radinfrastruktur als „sehr wichtig“. Besonders häufig genannt wurden der Wunsch nach durchgängigen, sicheren Radwegen entlang der Hauptverkehrsachsen, bessere Querungsmöglichkeiten an großen Kreuzungen sowie mehr Fahrradabstellanlagen an ÖPNV-Haltestellen und in der Innenstadt.